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Die Ärzte und die Toten Hosen rocken Tempelhof

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Die Beste Band der Welt – Rod González , Bela B. und Farin Urlaub - Live und Open Air 2013 in Berlin (Foto: Nela Koenig)

Berlin Festival und Fly Bermuda beweisen alljährlich, dass es sich auf dem ehemaligen Flughafengelände in Tempelhof verdammt gut feiern läßt. 2013 wird es am Tempelhofer Flughafen erstmals auch einige einzelne Open-Air-Konzerte gegeben.

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Für das Wochenende vom 9.-11. August 2014 hat der Bezirk bereits eine Ausnahme zur Beschallung bis nach 22 Uhr erteilt. Was die Konzertfans dann erwartet, ist spektakulär. Erst spielen die Punkrocker der Toten Hosen am Freitag auf einer Open-Air-Bühne vor dem Flughafengebäude. Dann übernehmen Die Ärzte für zwei Konzerte den Rest des Wochenendes. Insgesamt werden 120.000 Fans erwartet und damit ein neuer Rekord für das Gelände.

Für Die Ärzte ist das Konzert an der Tempelhofer Freiheit eine Premiere. Den Weg zum Flughafen dürften die Berliner jedoch kennen. Bela B. wuchs in Spandau auf , Farin Urlaub in Frohnau. Die Ärzte spielen gern und regelmäßig in ihrer Heimat. Allein in diesem Jahr (2012) gaben Bela B., Rod González und Farin Urlaub gefühlt ein halbes dutzend Konzerte in Berlin. Auch Campino, Frontmann der Toten Hosen könnte den Weg zum Tempelhofer Flughafen bereits kennen, er ist quasi Teilzeit-Berliner, hat eine Wohnung am Savignyplatz und ist oft hier.

Genehmigung erteilt - Die Toten Hosen rocken im August 2013 den Flughafen Tempelhof (Foto: Matias Corral)

Am Freitag, 9. August geht es los. Campino und seine Band „Die Toten Hosen“ laden zu ihrer ganz besonderen „Grillparty“. Neben Wurst und Bier, dürfen die Fans vor allem eine bunte Schar Hosen-Kracher erwarten, von „Hier kommt Alex“ bis zu „Tage wie diese“.

Bela B. , Rod Gonzales und Farin Urlaub haben sich für Samstag und Sonntag (10./11. August) eingemietet. Ihr Doppel-Konzert ist Teil der „Ärztivals“-Tour mit einem guten Dutzend Terminen, bei denen die Berliner auch einige ihrer Lieblingsbands mitbringen. Dazu zählen etwa die US-Punks von „Nofx“ oder die deutschen „Donots“. Wer – außer den Toten Hosen – beim Heimspiel in Berlin möglicherweise mit den Ärzten die Bühne teilen wird, ist noch geheim.

Die Ärzte und Die Toten Hosen sind sicherlich die erfolgreichsten deutsch-rockenden Punk-Kombos. Die einstigen Rivalen schätzen sich mittlerweile gegenseitig. Bereits im Jahr 2000 gaben Ärzte und Tote Hosen unter geheimem Pseudonym (“Die Zu Späten” bzw. “Essen auf Rädern“) gemeinsame Geheim-Konzerte in zwei kleinen Clubs in Düsseldorf (Tor 3) und in Berlin (SO36).

Es ist also kein Zufall, dass beide Bands gemeinsam an einem Wochenende auftreten. Das war geplant, man kennt sich schließlich gut.

Möglicherweise gibt es ja im August auf dem Flugfeld einen gemeinsamen Überrraschungsauftritt ?!?

Nach einer exklusiven Presale-Phase über die Homepages der Bands ist jetzt auch der offizielle freie Vorverkauf eröffnet. Die Preise sind fair: 45 Euro.  Das Kontingent der personalisierten Hardpaper-Fan-Tickets für die drei Einzel-Konzerte ist jedoch streng limitiert. Wir raten allen Fans, die noch keine Tickets haben, schnell zu handeln. Denn die Tickets sind heiß begehrt!

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Tipp! Wer Pech im Vorverkauf hat und keine Tickets mehr ergattern konnte, dem bietet das benachbarte und frei zugängliche Flugfeld gute Möglichkeiten um einen Hauch dieser sicherlich einmaligen Punk-Rock-Open-Air-Atmosphäre zu erhaschen.

Links:
Artikel im Tagesspiegel Online
Artikel im Hauptstadtstudio-Blog

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Shinedown mit neuem Album „Amaryllis“ auf Tournee

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Shinedown 2012

Alternative Rock ohne Grenzen - Shinedown + Special Guest Halestorm

Von Beginn ihrer Karriere an galten Shinedown als ultimativer Beweis, dass Grunge noch nicht ausgedient hat. Dabei hat das Quartett den revolutionären Rocksound der späten 90er behutsam modernisiert und mit Elementen aus Hardrock, Heavy Metal, Southern Rock und Pop angereichert. Mittlerweile blicken sie dank internationaler Live-Reputation auf mehr als zehn Millionen verkaufte Tonträger. Ihre Alben „Leave A Whisper“ (2003), „Us And Them“ (2005) und „The Sound Of Madness“ (2008) waren große Erfolge, letzteres erreichte Platz 8 der amerikanischen Charts. Mit ihrem im März erschienenen, vierten Album „Amaryllis“ konnte die Band aus Jacksonville/Florida ihre Fanbase erweitern: Platz 4 der US-Charts, Platz 18 in England und Top 40-Platzierungen in Deutschland und der Schweiz. Nach ihrer umjubelten Tournee im Februar kommen Shinedown zwischen dem 15. und 21. Oktober noch einmal für vier Konzerte in Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt nach Deutschland.

Sänger und Songwriter Brent Smith erhielt Anfang des Jahrtausends die Chance auf einen Plattenvertrag mit einem Majorlabel. Was ihm fehlte, war eine funktionierende, persönlich wie stilistisch homogene Band. Überzeugt von Smiths Talent als charismatischer Sänger und versierter Komponist, sagte Atlantic Records zu, seine Songs zu veröffentlichen, sobald er gute Mitstreiter gefunden hätte. Freunde stellten ihm Gitarrist Jasin Todd und Bassist Brad Stewart vor. Für den Posten des Schlagzeugers wurden unzählige Aspiranten getestet, bis man sich schließlich für Barry Kerch entschied.

Die Band nahm in Los Angeles ihr Debüt „Leave A Whisper“ auf. Von Anfang an stellte Brent Smith die Maxime auf: „Unsere musikalische Basis ist Grunge. Aber erlaubt ist, was gefällt. Bloß keine unnötigen Beschränkungen.“ Diese stilistische Offenheit sollte sich auszahlen. Quasi über Nacht gewannen sie viele Fans unter amerikanischen Musikern, die sie mit auf Tour nahmen – von den Hardrock-Heroen Van Halen über 3 Doors Down bis zu den Metalcore-Melancholikern Life Of Agony. Dank ihrer Vielseitigkeit passte jede dieser Kombinationen ausgezeichnet, ihr Ruf als ungewöhnlich packende Live-Truppe verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

Als das zweite Album „Us And Them“ erschien, galten Shinedown in den Staaten bereits als Garant für eine zeitgemäße Interpretation des Grunge-Sounds. Wieder folgten zahlreiche Tourneen, deren kraftraubende Anstrengungen zwei Besetzungswechsel zur Folge hatten: Todd und Stewart stiegen aus, an ihre Stelle traten Gitarrist Zach Meyers und Bassist Eric Bass, der zudem das Klavierspiel beherrscht und Shinedowns Sound damit einen zusätzlichen Farbton verleiht. In dieser Besetzung nahmen sie mit dem Grammy geadelten Produzenten Rob Cavallo (Green Day, My Chemical Romance, Kid Rock) ihr Meisterstück „The Sound Of Madness“ auf. Ein 8. Platz in den Billboard Charts sowie ein 7. Platz für die Single „Second Chance“ waren die Früchte ihres Erfolgs.

Die vergangenen drei Jahre verbrachte die Formation größtenteils auf Tournee – zunächst im voll verstärkten Rock-Outfit, im vergangenen Jahr als akustische Version ihrer selbst. Beide Tourneen wurden zusammengefasst auf dem im Mai veröffentlichten CD/DVD-Doppel „Somewhere In The Stratosphere“. Seit August 2011 arbeiteten Shinedown, erneut unerstützt durch Rob Cavallo, in Los Angeles an „Amaryllis“, das sich direkt nach Erscheinen Ende März als ihr erfolgreichstes Album erweisen sollte. Über die Richtung des neuen Werks sagte Brent Smith, dass es „mit keiner unserer bisherigen Arbeiten zu vergleichen ist. Das Schönste an einer Albumproduktion ist die Reise zu ihrem Wesen und die Frage, wo man als Mensch und Musiker steht – und wie sich das auf den Sound auswirkt.“

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Zucker für die Seele – Sugar From Soul im Ex’n’Pop (Support: Doppeleffekt)

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Eine der tollen Sachen, wenn man beruflich irgendwas mit Musik zu tun hat, ist sicherlich, dass man immer wieder zu Konzerten eingeladen wird; teils auch zu Konzerten von Newcomer-Bands. Oft genug weiß man später genau, warum man die fragliche Band nicht kannte. Aber manchmal ist es umgekehrt und wunderbar: Da kriegt man eine Einladung zum Konzert einer völlig unbekannten Band, geht hin und ist kurz darauf hin und weg. So war das Freitag.

Tobias, der Schlagzeuger von Sugar from Soul aus Mainz, hatte mich aufgrund dieses Blogs darauf hingewiesen, dass sie ein Konzert in der Ex’n’Pop-Bar geben würden und fragte mich, ob ich eventuell vorbei kommen wollte. Ich hörte mir die aktuelle EP an (“Double-Minded” gibt es in ihrem Youtube-Kanal) und was ich hörte, gefiel mir sehr. Rock, der mich hier ein wenig an die Beatsteaks, dort ein bisschen an Queens Of The Stoneage erinnerte. Nicht die schlechtesten Referenzen, zumal das Ganze durchaus eigenständig klang. Ich googelte ein wenig herum und fand nicht wahnsinnig viele Infos zur Band, die waren aber durchweg positiv. Ich sagte zu und begab mich nach Schöneberg.

Versehentlich bin ich auf die Minute pünktlich gewesen, was den Effekt hatte, dass ich als Erster dort war, sehr unangenehm. ;) Nach und nach trudelten dann doch noch ein paar weitere Gäste ein, voll war es aber nicht. So blieb genug Zeit für ein Bier und ein kleines Schwätzchen mit Tobias (netter Kerl!), der mir vom Auftritt am Vortag im Tacheles erzählte (gut) und den ich ein bisschen über den Alltag einer Newcomerband befragen konnte (wobei Sugar From Soul sooo jung nicht sind, immerhin spielen sie schon seit 2006 zusammen, was man auch merkt, aber dazu später mehr). Ich unterhielt mich jedenfalls bestens und hoffte inbrünstig, die Band würde nicht enttäuschen.

Zuerst trat die Supportband auf, Doppeleffekt aus Dortmund. Vier sympathische junge Kerle, die eine Art Pop-Punk mit deutschen Texten spielen, nicht übel, aber wohl Geschmackssache. Hab mir auf ihrer Myspaceseite ein paar Songs angehört, mir waren die Songs aber zu poppig.

Doppeleffekt sind: Simon, Jan, Simon und Thomas (v.l.n.r.)

Live klang ihr Sound sehr blechern und übersteuernd, nach kurzer Irritation war ich darüber aber ganz froh, denn das gab den Songs eine gewisse Aggression, die der Musik eher nützte als schadete. Das Publikum ging gut mit und forderte eine kleine Zugabe. Dafür holten Doppeleffekt ihren passend zu Berlin umgetexteten Münster-Song hervor, der animierte das Publikumsogar zum Mitsingen. Ich hatte beim Konzert durchaus Spaß, man nimmt den Jungs ab, dass sie gern musizieren, von Perfektion sind sie aber noch weit entfernt.

Danach spielten Sugar From Soul. Sugar From Soul sind Fabian (Gesang, Gitarre), Benny (Gitarre), Jasmin (Bass) und Tobi (Schlagzeug). Hörproben gibt es auch auf Facebook oder auf ihrer Myspace-Seite.

Mit “The Core” von der am 3. Mai veröffentlichten CD starteten die auch gleich zünftig. Schnell war klar: Die haben technisch und musikalisch echt was drauf und harmonieren sehr gut miteinander. Hier merkt man, dass die Band häufig zusammen vor Publikum steht. Die EP war gut, aber live sind Sugar From Soul eine Wucht. Selten habe ich einen Sänger erlebt, der so genau wusste, wie man ein Mikro bedient (ja, man kann mehr als einfach nur rein singen), außerdem hat er eine sehr wandlungsfähige Stimme, die in den Refrains desöfteren von der Bassistin unterstützt wird.

Fabian (Gesang und Gitarre) und Jasmin (Bass)

Der Gitarrist macht Sperenzchen, spielt beispielsweise wie Hendrix hinterm Rücken, ist aber vor Allem talentiert und spielt mit viel Gefühl. Schlagzeug und Bass verhielten sich etwas unauffälliger, was bei den teils recht vertrackten Rocksongs der Band allerdings nichts anderes heißt, als dass sie sehr gut spielten.

Benny (Gitarre) in Action

Die Songs sind abwechslungsreich, mal rockiger, mal eher Blues, die Refrains bleiben im Ohr, die Musik zwingt zur Bewegung und ist voller Energie. Alles sehr toll und nach meinem Geschmack. Songs von älteren Veröffentlichungen erinnerten in ihren epischeren Momenten und wenn der Gesang etwas höher ausfiel, positiv an Muse, die ich sehr schätze. David Bowie (habe ich in einem andern Review gelesen) ist in manchen Momentan auch eine Assoziation, die ich nachvollziehen kann. Insgesamt sind Sugar From Soul aber eine sehr eigenständige Band, deren Entwicklung ich interessiert weiter beobachten werde.

Ich war am Ende nicht der Einzige, den die Band umgehauen hat. Ringsum sah ich immer wieder begeisterte bis staunende Gesichter. Die wenigsten Zuschauer hatten wohl solch hochwertige Musik erwartet. Das Publikum wollte die Mainzer gar nicht wieder von der Bühne lassen. Auch mit einer Zugabe gab es sich nicht zufrieden, nein, es mussten zwei sein, und das, obwohl die arme Band kaum noch Songs im Repertoire hatte. Aber irgendwann muss alles Gute enden, so auch dieses Konzert. Im Anschluss daran erstand ich noch schnell eine selbstbetitelte CD der werten Herr- und Damenschaften und war sehr froh, als Tobias mir verkündete, die Band werde aller Voraussicht nach im Herbst wieder in Berlin vorbei schauen. Es wäre schade wenn nicht!

 

Berlin Live: Tolle Bands, tolle Location, doofes Konzert

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Schaut euch mal diese Location an!

Dank einer Freundin bin ich gestern bei Motor.fm auf “Berlin Live” gestoßen, ein “Minifestival” in Berlin. Im Trafo in der Koepenicker Strasse traten in diesem Rahmen jeweils drei Bands auf. Am 1. Mai waren das Atari Teenage Riot, KIZ und PlanningToRock, gestern dann Mando Diao, Johnossi und Bonaparte. Das Ganze kostete keinen Eintritt, stattdessen konnte sich jeder auf Motor.fm einen Gästelistenplatz (plus Begleitperson) sichern, indem er seinen Namen und eine E-Mailadresse angab. Die Konzerte filmte das ZDF dann für seinen Kultur-Kanal, um sie in der nächsten Zeit auszustrahlen und so hoffentlich ein jüngeres Publikum anzusprechen. Soweit, so toll. In der Realität funktionierte das Alles leider nicht so gut.

Die Registrierung für die Gästeliste lief unkompliziert und dauerte keine zwei Minuten. Da mehrmals darauf hingewiesen wurde, dass man sicherheitshalber möglichst früh vor Ort sein solle, um auch wirklich ganz sicher auf das Konzert gelassen zu werden, machte ich mich mit Begleitung gegen 18 Uhr auf den Weg zum Trafo. Bis zum Einlass gegen 19 Uhr hatten sich dann auch eine ordentliche Schlange vor der großen Halle gebildet. Sicherlich sehr schöne Bilder fürs Fernsehen, trotzdem hätte der Einlass insgesamt ruhig etwas schneller vonstatten gehen können. Wäre er vielleicht auch, wenn die Ordner am Eingang darauf geachtet hätten, dass wirklich erst diejenigen rein kommen, die geduldig in der Schlange gewartet haben. Stattdessen bildete sich direkt nach dem Öffnen der Tore eine Menschentraube aus Wartenden und Vordrängelnden und am Ende waren die Fairen die Dummen.

Da wir verhältnismäßig weit vorn in der Schlange standen, waren wir trotzdem relativ schnell im Trafo. Die Location ist ziemlich beeindruckend, eine riesige Fabrikhalle. Angesichts der langen Schlange vor der Garderobe (und auch angesichts der Kälte in der Halle) beschlossen wir, unsere Jacken lieber anzubehalten und machten uns auf die Suche nach einer Bar. Besser gesagt: Nach dem Tresen. Richtig gelesen: Für mehrere hundert Menschen hatte man genau einen Tresen aufgestellt, an dem fleißige, aber überforderte Mitarbeiter Flaschenbier in Plastikbecher umfüllten. Hier stand man nochmal ausgiebig Schlange, um am Ende endlich 0,33 Liter unverschämt teures Bier zu erhalten. Dickes Minus!

Nun ja, dachten wir uns, das Wichtigste sind die Konzerte. Also machten wir uns auf in den offenbar dafür vorgesehenen Bereich. Wir stellten fest, dass die Bühnen sehr niedrig waren, so dass man sie schon bei wenig Publikumsaufkommen erstaunlich wenig erkennen konnte. Was uns wunderte, denn dafür schien es keinen ersichtlichen Grund zu geben, man hätte die Bühne problemlos höher anbringen können. Da ich nicht der Größte bin, verließen wir den Bereich wieder, ich hätte hier sowieso nichts gesehen und versuchten uns so an der Seite oder hinter der Bühne (wo mittlerweile auch schon Bonaparte rumturnten, die wir unbedingt sehen wollten) aufzustellen, dass wir halbwegs was erkennen konnten.

Da es mittlerweile recht voll war, auf jeden Fall zu voll, als dass alle Besucher in den Bereich zwischen den drei Bühnen (Ich habe gehört, es gäbe drei Bühnen, gesehen habe ich zwei davon leider nie) gepasst hätten, war das schwierig. Geschätzt lief etwa die Hälfte der Besucher planlos durch die Gegend, während das Bonaparte-Konzert anfing. Alle versuchten, einen Platz mit guter Sicht zu ergattern. Als wir endlich einen halbwegs okayen Platz hatten war die Stimmung im Bereich zwischen den drei Bühnen schon ganz ordentlich, was sicherlich der guten Show von Bonaparte zu verdanken war. Am Sound kann es kaum gelegen haben, der war nämlich grottig. Die Location ist toll, aber für Konzerte scheint sie mir schlecht geeignet zu sein.

Nach wenigen Liedern war der Bonaparte-Auftritt schon wieder vorbei und -akustisch völlig unverständlich- wurden die Schweden Johnossi anmoderiert. Die klangen besser als Bonaparte, dafür habe ich von denen wirklich überhaupt nichts gesehen, da ich ja noch in der Nähe der Bonaparte-Bühne stand. Eine Zeit lang war mir nicht einmal klar in welcher Richtung die Bühne sich befand, dass es keinerlei Möglichkeit gab, irgendwas davon zu sehen, war dafür umso schneller klar.

Naja. Machen wir es kurz. Nach ein paar Minuten Johnossi gab es wieder eine unverständliche Anmoderation, dann waren Mando Diao dran, wieder auf einer anderen Bühne. Diese Bühne war so positioniert, dass ich ab und an die Köpfe von Mando Diao sehen konnte. Ganz sicher bin ich mir allerdings nicht, die Bühne war doch ziemlich weit entfernt. Kaum waren Mando Diao mit ihren drei oder vier Songs durch spielten dann auch schon wieder Bonaparte. Wir standen dieses Mal an anderer Stelle, sehen konnten wir trotzdem nicht genug. Zwar war die Bühne nun sehr nah und wir hatten einen tollen Blick auf Schlagzeuger und Keyboardspieler, der Blick auf den vorderen Teil der Bühe war uns allerdings durch allerlei Tücher und Boxen (und ab und an einen Kameramann) verstellt. Nicht direkt hinter der Band stehend gefiel uns auch der Sound etwas besser, leider hörten wir hier den Sänger nicht, was trotz toller Songs wie “Too Much” auch nicht besser war. Dieses Set war noch kürzer als das erste, gefühlte fünf Minuten.

Dann wieder Johnossi, dieses Mal versuchten wir gar nicht mehr, etwas zu erkennen und stellten uns stattdessen in die Bierschlange. Etwa zeitgleich mit dem Erhalt des zweiten Biers des Abends waren dann auch Mando Diao zurück und spielten einen Song mit Johnossi, wenn ich das richtig erahnen konnte. Dann noch ungefähr zwei eigene Songs (inklusive des Hits “Down In The Past”) und das war’s. Immerhin war es noch nicht allzu spät, nicht einmal 10 Uhr, so konnte man mit dem Abend noch Sinnvolleres anfangen.

Schade um die Bands, schade um die Location. Der Sound war schlecht und das Prinzip mit den drei Bühnen gleichzeitig halte ich für richtig bescheuert. Was blieb ist der hunderste Ohrwurm von “Down In The Past”. Yeah.

Berlin Live, das Format von ZDF Kultur für Jüngere

Update 6.Mai 2011: Im Trailer sieht das alles erwartungsgemäß natürlich toll aus.

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MGMT entschuldigen sich für ihr neues Album

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Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser, als Duo besser bekannt unter dem Namen MGMT (Managment) bedauern, dass sich die neue Platte “Congratulations” so radikal von ihrem kommerziell mega-erfolgreichen Debut “Oracular Spectacular” unterscheidet.

MGMT’s Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser.

Foto: Graeme Robertson

Sie enthalte “no hits and no singles”. Und dass die Plattenfirma das Ding überhaupt veröffentlicht hat, grenzt für die beiden Amerikaner selbst an ein Wunder. “We don’t understand why anyone let us do this. We’re both sorry”, meint Ben in einem aktuellen Interview im britischen “The Guardian”.

Wer MGMT mit alten Ihrem alten Material und den neuen Songs live erleben will, hat demnächst Gelegenheit dazu.

[MGMT Tickets]

Britney Spears – exklusives Deutschland Konzert

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In 4 Wochen, am 26. Juli ist es soweit. Hier schon mal ein Vorgeschmack:

Sexy Steh-Auf-Britney kommt mit ihrer aufwändigen neuen Bühnen-Show “Circus” in unsere schöne neue Arena am Berliner Ostbahnhof. Soeben sind bei HEKTICKET.de die letzten Stehplätze in den Ticket-Vorverkauf gegangen. Wer die MTV-Music-Award-Abräumerin des letzten Jahres mit neuem Album und neuer Bühnenshow live erleben will, sollte sich beeilen.

Britney Spears Tickets (Exklusiv: The Circus O2-World-Arena Berlin)
mehr Infos / Biografie: britney-spears-ticket.de

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Pink am 18.3.2009 in Berlin

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Pink kommt im Rahmen ihrer “Funhouse Tour 2009″ auch in die große neue Arena am Ostbahnhof. Tickets können derzeit bereits von Kundendes namensgebenden Mobilfunkanbieters erstanden werden. Am besten ihr haltet die Ohren offen und nutzt unseren Event-Alarm für Pink Konzertkarten in unserem beliebten Online Ticket Shop.

Pinks neues Album “Funhouse” erscheint am Freitag (24. Oktober 2008)

Der Kartenvorverkauf für die “Funhouse Tournee 2009″ startet ebenfalls am Freitag, 24. Oktober um 9 Uhr. Tickets sind dann unter anderem über www.hekticket.de sowie an anderen CTS-Vorverkaufsstellen erhältlich. (mehr …)

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