musikmarkt-live.de: (03.02.2010) - Die Kindl-Bühne Wuhlheide steht möglicherweise kurz vor dem Verkauf. Wolfgang Köllen, Geschäftsführer der Parkbühne Wuhlheide GmbH, hat “Musikmarkt LIVE!” einen Bericht des Magazins “Pollstar” bestätigt, wonach im Moment intensiv mit einem Interessenten verhandelt wird.
Die Berliner Spielstätte befindet sich seit 2007 mehrheitlich im Besitz des US-amerikanischen Veranstalters Jack Utsick, dessen Unternehmensgruppe allerdings unter Konkursverwaltung steht Details über den jetzt geplanten Verkauf gehen aus einem Bericht von Konkursverwalter Michael I. Goldberg an das Bundesgericht von Florida hervor.
Goldberg benennt darin laut “Pollstar” zwar nicht den Namen des potenziellen Käufers. Er gibt aber preis, dass der Deal schon innerhalb weniger Monate abgeschlossen sein könnte. Das Branchenmagazin berichtet weiter, dass von den früheren Interessenten SMG, AEG und Live Nation zumindest einer als möglicher Käufer ausscheide. So habe SMG Europe bestätigt, kein Angebot für ein Berliner Venue abgegeben zu haben.
Wolfgang Köllen wollte im Gespräch mit “Musikmarkt LIVE!” ebenfalls keine Namen nennen. Allerdings deutete er an, dass nicht nur über die 75 Prozent von Jack Utsick, sondern auch über die zehn Prozent von Bruce Glatman und seine eigenen 15 Prozent Verhandlungen stattfänden. Auf jeden Fall aber wolle der Interessent die Mehrheit an der Freilichtbühne erwerben. “Wir sind bereits über die Hälfte des Weges”, sagte Köllen zum Stand der Verhandlungen.
Die drei Gesellschafter der Parkbühne Wuhlheide GmbH hatten die Kindl-Bühne im Sommer 2007 vom Liegenschaftsfonds Berlin übernommen. “Pollstar” berichtet von einer Kaufsumme in Höhe von 550.000 Euro. Mit den seither erbrachten Sanierungsleistungen dürfte der aktuelle Wert jedoch weit höher liegen. Wolfgang Köllen verweist auch auf die hohe Auslastung der nach seinen Worten gewinnbringenden Immobilie: “Gerade die beiden letzten Jahre liefen fantastisch, und auch die kommende Saison wird hervorragend.”
Kindl Bühne Wuhlheide Tickets & Termine
Die Arenashow “Ben Hur Live” hat mit ernsten finanziellen Problemen zu kämpfen. Die veranstaltende Agentur Art Concerts musste vergangene Woche Insolvenz anmelden. Geschäftsführer Franz Abraham versucht mithilfe neuer Investoren das Live-Spektakel zu retten – es besteht also noch Grund zur Hoffnung, dass Live Spektakel doch noch in den hiesigen Arenen erleben zu können.
Fakt ist: Die im Februar 2010 geplanten Gastspiele in Gelsenkirchen und in der Wiener Stadthalle sind abgesagt. Auf der Website von Art Concerts heißt es dazu: “Es ist fest geplant, die Shows durch eine von Investoren neu zu gründende Firma am 21./22. Mai 2010 in Gelsenkirchen und am 24./25. April beziehungsweise 26./27. Mai 2010 in Wien durchzuführen, um den Ticketkäufern die Show zu liefern. Dies ist das oberste Bestreben aller Beteiligten.”
Für alle die bereits Tickets bei HEKTICKET.de oder anderswo gekauft haben gilt: Eine Stornierung und Erstattung der Tickets für die Veranstaltungen in Gelsenkirchen ist erst NACH der Bestellung eines Insolvenzverwalters rechtlich möglich. Und vermutlich aufgrund fehlender Liquidität auch danach nicht realistisch (So lauten zumindest unsere Erfahrung in solchen Fällen).
Insofern bittet der Veranstalter darum: “… auf die Neuansetzung zu warten und die Show zu besuchen.” Ticketkäufer für die Termine in Wien bittet Art Concerts um Geduld, da man noch in Verhandlung mit den örtlichen Ticketsystemen sei.
Die “Süddeutsche Zeitung” berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über die Hintergründe des Insolvenzantrags. Demnach zogen laut Franz Abraham Ende November zwei Versicherungsunternehmen ihre Deckung in Höhe von 1,5 Millionen Euro zurück.
“Ben Hur Live” feierte im September 2009 in der Londoner O2 Arena Premiere und befindet sich seitdem auf Europa-Tournee. Die aufwändige Produktion stellt unter anderem die Wagenrennen und die Seeschlacht des Filmklassikers von 1959 nach. Rund 300 Akteure sind dabei auf der Bühne zu sehen.
Der Musikpreis “Echo” wird am 4. März 2010 auf dem Messegelände am Funkturm verliehen – und kommt somit zum zehnten Mal hintereinander nach Berlin. Vor Ort werden 3500 Gäste die Gala verfolgen können, die ARD plant eine Liveübertragung. Nach der letztjährigen Echo-Verleihung in der großen Arena im Friedrichshain (O2 World) werden die nächsten Echos also in deutlich intimerem Rahmen stattfinden.
Künstler National Rock/Pop
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Gruppe National Rock/Pop
Gruppe International Rock/Pop
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Künstler/Künstlerin/Gruppe Volkstümliche Musik
“Los Angeles – Die US-amerikanischen und kanadischen Kartellwächter haben grünes Licht gegeben: Der Weg für die endgültige Fusion von Live Nation und Ticketmaster Entertainment ist frei. Einige Zugeständnisse vorausgesetzt, agieren die beiden Unternehmen zukünftig gemeinsam als Live Nation Entertainment.
Das OK für den Merger kam sowohl von der zuständigen Wettbewerbsabteilung des US-Justizministeriums als auch des kanadischen Bureau of Competition. Das Unternehmen werde “die Kombination von Live Nations Expertise in Konzertveranstaltungen mit Ticketmasters Weltklasse-Ticketing-Lösungen und Künstlerbetreuung” darstellen.
Weitere Infos unter anderem bei www.euticketnews.com
Das zukünftige Live Nation Entertainment musste allerdings vor dem zuständigen Gericht einige Zugeständnisse machen: Unter anderem wird Ticketmasters Ticketing-Tochter Paciolan an Comcast-Spectacor veräußert. Außerdem geht eine Ticketmaster-Host-Lizenz an Live-Nation-Konkurrent Anschutz Entertainment Group.
Michael Rapino, CEO von Live Nation: “Dies ist ein guter und aufregender Tag für das Musikbusiness. Wir stehen kurz davor, die Schaffung eines neuen Unternehmens abzuschließen, das vorhat, die Wege, auf die Künstler ihren Content verbreiten und auf denen Fans diesen Content erhalten, zu verändern.”
Irving Azoff, CEO von Ticketmaster: “Wir freuen uns über das Engagement des Justizministeriums. Sein Beschluss bedeutet einen großen Gewinn für die Fans. Die Entertainment-Industrie braucht Innovation, die wir bereit sind zu liefern.” Er freue sich darauf, dass die Aufstellung des neuen Unternehmens nun voranschreite und man damit die Chance habe, die Felder Family Entertainment und Sport auszuweiten und mehr Möglichkeiten für Künstler, Sportteams und weitere Rechteinhaber zu schaffen.” (Zitat, Quelle: musikmarkt.de, 26.01.2010, 10:06 Uhr)
Die guten alte Columbia-Halle startet mit beschnittenem Namen in das neue Jahr. Gleiches gilt für den gleichnameigen Columbiaclub. Ab 1. Januar heißen die beiden bekannten Berliner Venues C-Halle bzw. C-Club. In Hamburg wurde vor einigen Jahren mal aus dem altehrwürdigen “Docks” an der Reeperbahn der D-Club, Hintergrund ist auch in der Berliner C-Variante ein Betreiberwechsel. Der neue Betreiber ist die C-Halle Gastro- & Verwaltungs GmbH i.G. , hinter der sich mit Norbert Döpp-Veidt und Axel Schulz zwei gute Bekannte der Berliner Konzertszene verbergen: Döpp ist Geschäftsführer der P.Ostbahnhof GmbH sowie der Berliner Konzertagentur New Berlin Konzerte; Schulz ist Geschäftsführer der Loft Concerts GmbH. Alle Firmen sind ansässig in der Kreuzberger Prinzessinnenstraße.
Der Columbiaclub ändert zwar auch seinen Namen (“C-Club”) wird jedoch von den bisherigen Betreibern weitergeführt hinter denen ebenfalls eine bekannte Berliner Konzertagentur (Trinity Concerts GmbH) steckt.
Wer sich die Hallen einmal von innen ansehen will, kann hier Eintrittskarten erwerben:
C-Halle (ehem. Columbiahalle) Tickets
C-Club (ehem. Columbiaclub) Tickets
Der letzte Schrei…