Er ist der erste Ausnahme-Comedian Deutschlands. Selten hat ein Komiker so eine mediale Omnipräsenz erreicht. Ob als Figur des blödelnden Late-Night-Talkers in seiner Fernseh-Show „Willkommen bei Mario Barth“, oder als aufgedrehter Werbeträger für den größten Elektronikfachhandel Deutschlands, von jeder Werbetafel und Zeitungsrückseite scheint uns der Junge aus Berlin-Mariendorf mit dem leicht schütteren Haar verschmitzt anzugrinsen.
Kein Comedian ist im Moment erfolgreicher als er. Seit 2005 hat er den deutschen Comedypreis für „Beste Live Comedy“ durchgehend gewonnen. Fast alle seiner Shows sind innerhalb von Stunden ausverkauft. Eine davon war sein legendärer Aufritt 2008 im Berliner Olympiastadion vor über 70.000 Menschen. Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist Mario Barth eine lebende Legende, denn seine Idee Comedy und Open-Air zu verbinden brachte ihm einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde. Es war bis dato die größte Comedy-Show die die Welt je gesehen hatte.

Aber damit ist nicht Schluß, denn der Weg des Mario Barth ist noch lange nicht vorbei. Er kommt, man mag es glauben oder nicht, 2011 auf eine ganze Stadiontour durch Deutschland. Er ist und bleibt ein einziges Superlativ. Wieder wird es, wie bei der Show im Olympiastadion, ein Abend sprengendes Unterhaltungsprogramm geben. Zuerst spielen ein paar hochkarätige Vorbands, dann gibt es ein bisschen Comedy und abschließend das riesengroße, obligatorische Feuerwerk. Man könnte meinen, ein Abend der komödiantischen Extraklasse und besten Unterhaltung, und das auch noch ausgedehnt auf die größten Stadien der Republik.
Von Frankfurt (Commerzbank Arena) über Gelsenkirchen (Veltins Arena) bis zum großen Tourfinale im Berliner Olympiastadion wird er die Massen wieder über sein Lieblingsthema aufklären und auf seine direkte Art feststellen: „Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!“
Manch einer wird sich vielleicht Fragen kenn’ ich das nicht schon. Aber der Zug rollt und Reisende soll man ja bekanntlich nicht aufhalten, deswegen macht Mario Barth da weiter wo er nie aufgehört hat und erzählt seine altbewährten Geschichten von Mann und Frau.
Wer also die volle Dosis zwischengeschlechtlicher Nettigkeiten braucht und bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenuntergang die absolute Unterhaltung will, kann sich die Open-Air Termine 2011 schon mal vormerken oder besser gleich die Tickets kaufen, denn eins ist sicher voll wird es auf jeden Fall.
Mario Barth ist nicht lustig, sorry
Eines dieser Phänomene .. alle gehen hin und finden’s toll und am Ende iss’es wieder keiner gewesen. … wie bei George W. Bush.
Ich wars wirklich nicht