Musical Prinzessin Diana abgesagt. Insolvenzverfahren eingeleitet.

Die Produktionsgesellschaft des Musicals “Diana” war offenbar schon 2007 in finanzielle Bedrängnis geraten. Einem Bericht der Rheinischen Post vom 16.11.2007 zufolge waren die Darsteller des Musicals schon vor der Preview vom Produzenten nach Hause geschickt worden. Rechnungen bei Hoteliers und Gastronomen seien noch immer offen. Vertreter der veranstaltenden Theatertainment GmbH sind seitdem für Nachfragen nicht zu erreichen.

Gerüchten zufolge, wurde Anfang Februar das Insolvenzverfahren eingeleitet. Bis Ende März soll dann entschieden sein, ob und wie die Rückgabe / Stornierung der bislang verkauften Tickets erfolgt. Vermutlich müssen die Kunden ihre Ansprüche in diesem Fall direkt beim Insolvenzverwalter versuchen durchzusetzen.

“Große Gefühle, pure Verzweiflung, aber auch viele heitere Momente” wurden in der Presse für die Braodway-Inszenierung, unter anderem im Schiller Theater Berlin (Charlottenburg), angekündigt. Einiges davon scheint sich für Ticketinhaber trotz der Absage nun zu bewahrheiteten. Hoffen wir also auf möglichst viele heitere Momente. Bis Ende März wissen wir vermutlich Genaueres.

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6 Responses to “Musical Prinzessin Diana abgesagt. Insolvenzverfahren eingeleitet.”


  • Freidorfer Helmut

    Haben für Musical Prinzessin Diana 20 Karten bei Papagena Kartenvertrieb GmbH gekauft. Papagena will die Karten jetzt nicht mehr zurücknehmen, bzw. das bezahlte Geld zurückzahlen.
    Gibt es noch weitere Geschädigte ?
    Unserer Meinung nach ist die Firma Papagena Kartenvertriebs GmbH unser Vertragspartner.
    Erbitte Mitteilung wie wir vorgehen können.

  • Das stimmt sozusagen teilweise. Ihr Vertragspartner ist Papagena, die als Agentur den Vertrag zwischen Ihnen und dem Veranstalter vermittelt hat. Das Geld für die Karten ist bereits beim Veranstalter – solange dort nicht geklärt ist, wie mit den Ticketeinnahmen verfahren wird, ist das ganze schwebend. Bei Papagena können sie vermutlich “nur” die Erstattung Vermittlungsgebühren (Vorverkaufs- / Bearbeitungsgebühren) geltend machen (-gemäß deren AGB). Den “Netto” Ticketpreis müssen sie vermutlich direkt beim Veranstalter einfordern. HEKTICKET-kunden werden von uns direkt informiert, sobald die Verfahrensweise geklärt ist … leider sind das im Moment nur genau jene Vermutungen, die ich hier gerade schreibe :-(

  • Martina Nagel

    ich habe das selbe problem, habe 2 karten für das musical in berlin gekauft und bekomme nun das geld nicht mehr zurück, zumindest nicht von eventim.

    jetzt muss man dazusagen, ich bin azubine und meine freunin die noch mitwollte ist arbeitslos geworden… da sind 70€ haben oder nicht haben doch n gewaltiges stückchen… zumal wir aus stuttgart kommen und dann unsere zeit in berlin anders herumbringen müssen… sprich ebenfalls wieder ausgebaben haben!

    wenn jemand was genaueres weiß, wäre es schön wenn mir jemand eine mail schreiben könnte

    martinasarah-nagel@web.de

    Danke schonmal

    Martina

  • Ich habe 3 Karten PK 1 bei Die Theaterkasse Berlin gekauft. Hat jemand einen Rat wie ich jetzt mein geld zurück bekomme
    Bitt mal melden: Thomas_mlm@web.de. Gruß Melanie

  • hier aktuelle Infos: Der zuständige Insolvenzverwalter für das ausgefallene DIANA – Musical, heißt: Hans-Peter Burgardt, Bunsenstr. 3, 32052 Herford, Tel.: 052217 6930731. Forderungen bitte an ihn.

  • Hat schon jemand sein Geld zurück für Diana Musical Karten?

    Ein Rechtsanwalt hat mir gesagt das Geld solle ich schon mal abschreiben… habe mich trotzdem an den Insolvenzverwalter gewandt, mache mir aber wenig Hoffnung. RA hat gemeint Gehalts- und Lohnforderungen der Künstler hätten Vorrang und somit würde wohl das Geld für die Tickets hinten an stehen. Ich hoffe trotzdem noch.

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