Festival der Woche: Melt! – Wo Rock und Elektro verschmelzen und die Masse zum Schwitzen bringen!
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Auch in dieser Woche möchten wir euch wieder ein Festival vorstellen. Nachdem bisher vorranging Festivals dran waren, die sich der Rockmusik verschrieben haben, geht es mit dem Melt!-Festival mehr in Richtung Elektronik, aber auch auf dem Melt kommen Rock, Indie und Alternative nicht zu kurz. Das Melt! ist eng mit dem Berlin Festival verbunden, beide ähneln sich auch vom musikalischen Konzept.
Das Melt! wurde erstmals 1997 veranstaltet, damals am Bernsteinsee Velten in Brandenburg. Das zweite Mal Melt! Festival wurde auf dem Flugplatz Lärz ausgerichtet. 1999 fand das Melt erstmals auf dem Ferropolis-Gelände bei Gräfenhainichen statt, wo es seitdem einmal jährlich gastiert (außer 2003, da musste es aufgrund finanzieller Probleme pausieren). 2008 fand das Melt! erstmalig über das gesamte Wochenende, also 3 volle Tage lang, statt. Mit über 20.000 Besuchern stieß es dabei allerdings auch an seine Kapazitätsgrenze. 2009 war das Festival erstmals ausverkauft. 2011 ist es seit Ende Mai und damit so frühzeitig wie noch nie, ausverkauft.
Melt! lässt sich vielseitig übersetzen, unter Anderem mit “(ver)schmelzen”, aber auch mit einem “Massestrom”. Beides passt hervorragend zum Melt!, bietet es doch Jahr für Jahr seinen Massen an Besuchern Musik aus vielen Genres. ohne Angst vor Grenzen zu haben. Rock, Pop, Elektronik, Hip Hop – völlig egal, auf dem Melt! hat alles Platz, was gut ist. Das sieht man auch an den Headlinern: So war schon Folkwunder Bright Eyes dabei, genau wie die skurillen Scissor Sisters, der Rapper The Streets, die Electro Clash Queen Peaches, die Indie Rocker Bloc Party, die Ikone der Seltsamkeiten Björk, uvm.
Der Veranstaltungsort macht das Melt zu etwas Besonderem. Die Live-Acts spielen im Freiluftmuseum für Braunkohletagebau, der „Ferropolis“ in Gräfenhainichen, zwischen gigantischen Baggern. Im Zentrum von „Ferropolis“ öffnet sich eine Arena, die an ein römisches Amphitheater erinnert. Hier befanden sich bis 2007 die beiden Hauptbühnen des Melt, umgeben von imposanten Relikten aus dem Braunkohletagebau: fünf Bagger und Absetzer, 40 Meter hoch und bis zu 130 Meter lang, säumen das Festival-Gelände. Seit 2008 ist das Amphitheater der großen Open-Air-Bühne vorbehalten. Diese Location gibt den Konzerten eine ganz besondere Atmosphäre, die einmalig auf der Welt ist.
Außerdem gibt es seit 2008 den sogenannten Melt!-Klub, in dem vorwiegend Independent Bands auftreten, sowie den Red Bull Music Academy Floor. Zwischen dem eigentlichen Festivalgelände und dem Zeltplatz befindet sich außerdem der Sleepless-Floor. Hier wird am Samstag und Sonntag ab 07:00 Uhr morgens die Afterhour gefeiert.
Offizielle Homepage Melt!-Festival mit komplettem Line-Up!
Melt! 2011 Tickets (leider ausverkauft)

